Culture eats digitalization for breakfast: Warum Kulturwandel der Digitalisierung vorausgeht

mind the culture gap

Viele Unternehmen neigen dazu die Digitalisierung mit der Automatisierung zu verwechseln. Automatisierung, ein bahnbrechender Umschwung durch die Einführung von Computern in die Arbeitswelt – auch als Arbeit 3.0 bezeichnet – nutzt Technologien zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung sowie zur Vereinfachung von Prozessen. Dabei sind es primär Prozesse, die im Vordergrund stehen. Bei der Digitalisierung hingegen, der neuen Arbeitswelt 4.0, geht es nicht per se um Prozesse und Effizienz, sondern darum, wie wir miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, uns organisieren und welches Rollenverständnis wir persönlich annehmen.

In der digitalen Transformation geht es also nicht mehr darum, wie Technologie genutzt werden kann – im Fokus steht viel mehr die Frage, was der Einsatz von Technologien bewirken kann und was er mit uns und der Organisation macht. Für einen wesentlichen Teil der Unternehmen bedeutet das zum jetzigen Zeitpunkt nichts Geringeres als einen grundlegenden Kulturwandel: Kulturwandel um den Anforderungen und Herausforderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden – Kulturwandel als Fundament für die digitale Transformation!

Defizite in der Unternehmenskultur bilden die größte Barriere zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Festgefahrene, starre Silos in den Organisationen, die Angst davor Fehler zu machen sowie ein schwach ausgeprägter Kundenfokus sind dabei die häufigsten Hinderungsgründe einer erfolgreichen Transformation.

Allen voran ist jetzt das Management von Unternehmen gefragt, die Grundpfeiler der eigenen, aktuellen Unternehmenskultur zu identifizieren und ein klares Visionsbild für die zukünftige Kultur zu erzeugen. Dieser Kulturwandel ist alles andere als einfach. Im Gegenteil, ist er angesichts der vielen verschiedenen Reifegrade von Mitarbeitern, der etablierten Routinen und der starren Silos einer der herausforderndsten und langwierigsten Prozesse. Dass daran allerdings kein Weg vorbeiführt, lässt sich an zahlreichen Beispielen der Vergangenheit eindrucksvoll verdeutlichen.

Wie aber sieht eine Kultur für die digitale Zukunft genau aus? Das lässt sich mit einem Wort beschreiben: agil! Beispiele wie Uber, Airbnb oder Lieferando verdeutlichen, dass neue Geschäftsmodelle sich rasend schnell etablieren und ganze Märkte auf den Kopf stellen können. Zukünftig können nur noch die Unternehmen mithalten, die sich schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten einstellen, Innovationen treiben und schnell umsetzen. Den Kern einer agilen Unternehmenskultur bildet dabei die Veränderungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Mit der eigens entwickelten und wissenschaftlich fundierten Kulturbefragung Digital Culture Check (mehr zur Befragung hier) von Baumgartner & Co kann die aktuelle Unternehmenskultur basierend auf den Kulturdimensionen einer agilen und digitalen Unternehmenskultur identifiziert und analysiert werden. Das bildet die Basis für die Entwicklung einer IST-Kultur, Ableitung von  Veränderungsmaßnahmen sowie die Sensibilisierung und Mobilisierung der Mitarbeiter für einen Kulturwandel.

Zusammengefasst in zwei Sätzen: Kultur ist der wichtigste Treiber der digitalen Transformation. Ohne Menschen wird die Technologie keinen großen Unterschied machen.

analoge vs digitale unternehmen

 

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